Ausflug von Geflüchteten ins Himmelmoor bringt Überraschungen
Das Willkommensteam in Ellerau lud Geflüchtete ins Himmelmoor ein. Die Tour mit der Torfbahn wurde wiederholt unterbrochen, und so konnte Dan Zelck von der Arbeitsgemeinschaft Himmelmoor viel erzählen und erklären.

Wie entsteht das Moor, warum dauert es 10 000 Jahre, bis das Moor auf 10 m Dicke angewachsen ist? Wozu dient Torf heute, wozu brauchte man ihn früher? Warum färbt sich der männliche Moorfrosch einmal im Jahr für wenige Tage blau? Welche Rolle spielt der fleischfressende Sonnentau im Moor? Wann kann man am besten die Kreuzottern im Moor beobachten? Wie gefährlich sind sie für die Menschen? Warum sind Moore für den Klimaschutz so wichtig? Was bedeutet die Renaturierung des Moores für den Klimaschutz?

Zelck gab viele Erläuterungen zu den Mooren in Deutschland, aber speziell auch zum Himmelmoor, wo bis 2018 Torf abgebaut wurde; früher per Handarbeit, später mit Maschinen. All dies faszinierte die Zuhörer, die am Ende der 21/2 Stunden trotz Regen mit leuchtenden Augen das Himmelmoor verließen. „Toll, wie der lange Stab in der Moorerde verschwand, der Boden hat wirklich gewankt, als wir hüpften“, so Mansour (14). Lamar (12): „Dass ich die Torfbahn steuern durfte, war das Schönste!“ Die Vorsitzende des Willkommensteams, Susanne Vogt, fasste zusammen, was viele sagten: “Das war eine wunderbare Veranstaltung! Ich komme wieder!“



























