Das Willkommens-Team lud Flüchtlinge aus Ellerau zu einer Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen ein.

Über 60 Teilnehmer aus Afghanistan, Armenien, Gambia, Russland, Syrien und dem Irak ließen sich nicht durch heftige Regenschauer abhalten, mit der „Buenos Aires“ die Elbe aufwärts zu genießen. Kaum einer hatte die Hafensilhouette mit dem Alten Elbtunnel und den Landungsbrücken bisher gesehen, geschweige denn den Övelgönner Museumshafen und die Blankeneser Villen. Die riesigen Containeranlagen des Burchard Kai und von Eurogate beeindruckten und regten an, nach deren Funktion und dem Hamburger Hafen insgesamt zu fragen.

Besonderen Spaß machte es allen, die Möwen zu füttern. Der mitgebrachte Proviant wurde allgemein geteilt, es herrschte eine fast ausgelassene Stimmung, so dass die Erklärungen von Käpt’n Michael fast untergingen.

Ein Highlight besonders für die Kleinen war es, dem Kapitän beim Steuern zuzusehen. „Darf ich auch mal?“, fragte der sechsjährige Zaad T. Aber das ging leider nicht. Zaad aber war schon wieder am Heck, die Möwen brauchten doch Futter!

„Ein lohnender Ausflug, weil unsere Gäste nicht nur zum ersten Mal den Hafen von einer anderen Seite sahen, sondern auch weil alle auf dem kleinen Boot miteinander ins Gespräch kamen“, so Susanne Vogt, Vorsitzende des Ellerauer Vereins.

Hamburger Hafen fasziniert Ellerauer Flüchtlinge

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